Worum geht es?

Die Rallye findet 2018 zum dreizehnten Mal statt, aber zum ersten Mal unter den Namen "Europa-Orient Rallye". Jedes der ca. 100 Teams besteht aus zwei bis drei Autos mit jeweils zwei Fahrern, die innerhalb von drei Wochen den Weg von Brüssel nach Amman in Jordanien suchen. Dabei dürfen die Autos den Wert von 1111€ nicht überschreiten oder müssen älter als 20 Jahre sein. 


Sinn und Zweck des Ganzen ist es aber nicht als erster durch das Ziel zu kommen, in erster Linie ist der wohltätige Zweck klar im Vordergrund. 

In den Vergangenen Jahren wurden, durch die Allgäu-Orient Rallye, zahlreiche kleine sowie große Projekte gefördert:

  • So wurden, nur um ein Beispiel zu nennen, 1100 Hörgeschädigte jordanische Kinder mit Hörgeräten ausgestattet. Diese wurden natürlich auch durch Ärzte und Studenten der Hochschule Aalen angepasst.
  • Eine Schule in Anatolien aus Rallyegeldern mit Computern und Technik ausgestattet und alle 130 Kinder bekamen Winterschuhe.
  • Als Rallyeaufgabe mussten die Teams über 2000 Nähmaschinen mitnehmen. Damit konnten drei "Frauenarbeitsschulen" in Anatolien ausgestattet werden.
  • Dank der Spenden der Teilnehmer der Allgäu-Orient-Rallye 2011 kann der Muezzin die Dorfbewohner in Al Rabia zum Gebet rufen. Die Erbauer der Moschee hatten kein Geld mehr für die Lautsprecheranlage, die daraufhin spontan von Rallye-Geldern gekauft wurde. Für die Rallye war das ein eher kleiner Betrag, der aber viel positives Image im Dorf gebracht hat. 
  • Durch einen Stipendienpool für Beduinen und junge Leute aus armen Regionen Jordaniens konnten bisher 15 Studenten gefördert werden. Letzten Sommer konnten zwei ihr Examen machen.
  • Außerdem wird die Dream Foundation unterstützt. Sie leistet Hilfe im Kampf gegen den Hunger und gewährt medizinische Versorgung von Armen. Sie wird repräsentiert durch die Basketball-Legende Hakeem Abdul Olajuwon. 2014 wurde, dank der Rallyegeldern, an der Pilgerstraße nach Mekka, eine Jugendbegegnungsstätte errichtet.

Zahlreiche weitere kleine und große Projekte wurden durch die Rallye gefördert. Eine Liste der wichtigsten Spenden, die die Rallye aufgebracht hat, findest du hier:

Die Regeln

Damit es aber nicht zu leicht wird hat das Organisationskomitee noch zusätzliche Regeln aufgestellt.


  • Es dürfen Autos die mindestens 20 Jahre alt sind oder Fahrzeuge, die definitiv nicht mehr als 1111,11 Euro wert sind, werden zu der Rallye zugelassen. 
  • Ein Rallyeteam besteht aus 4-6 Personen und 2-3 Autos (pro Auto 2 Personen !) 
  • Nicht unbedingt alle Fahrzeuge müssen am Zielort ankommen. Wichtig ist, aber, dass das gesamte Team gemeinsam mit mindestens einem der gestarteten Fahrzeuge ankommt und über die Ziellinie fährt! Das Benutzen von Autobahnen ist verboten - also die ganze Strecke darf nur auf Nebenstraßen gefahren werden.
  • Das Benutzen von Fähren ist - bis ggf. auf im Roadbook aufgeführte Ausnahmen - untersagt. Nur die Bosporusfähre ist Pflicht.
  • Der Einsatz von Navigationssystemen zur Streckenfindung ist verboten (EHRENSACHE!!!)
  • Übernachtet werden darf nur im Auto, im Freien, im Zelt oder in Hotels, die nicht mehr als 11,11 Euro die Nacht kosten.
  • Die Rallye soll kein Rennen sein, sondern eine Veranstaltung nach den Regeln der Straßenverkehrsordnungen der jeweiligen Länder (Ausnahme Sonderprüfungen). Der Spaß und Völkerverständigung sowie humanitäre Zwecke stehen im Vordergrund.
  • Die Fahrzeuge bleiben für einen guten Zweck im Zielland.
  • Jeder Teilnehmer fährt auf eigene Verantwortung und eigenes Risiko.
  • Der Veranstalter haftet in keinem Fall. 
  • Die Streckenwahl liegt bei jedem Team selbst. Grundsätzlich gilt freie Streckenwahl.